- USB-versorgt und USB-gesteuert
- Keine externe Stromversorgung erforderlich
- Enthält den elektrischen Transimpedanzverstärker für die OPM150-Messköpfe sowie das USB-Kommunikationsmodul
OPM150 10kHz Basismodul
-
Messbereich:
1kV/A - 10MV/A -
Messbandbreite:
10kHz -
Quelle:
Puls> 300kHz & CW -
Schnittstellen:
USB
OPM150 100kHz Basismodul
-
Messbereich:
1kV/A - 4MV/A -
Messbandbreite:
100kHz -
Quelle:
CW -
Schnittstellen:
USB, analoge Spannung (BNC)
OPM150 5Hz Basismodul
-
Messbereich:
1kV/A - 10MV/A -
Messbandbreite:
5Hz -
Quelle:
Pulse> 500Hz & CW -
Schnittstellen:
USB
Der Artifex Optical Power Meter OPM150 ist ein kostengünstiges, vielseitiges Leistungsmessgerät zur präzisen Messung von Leistung im Bereich von nW bis kW – für den Einsatz im Labor sowie für OEM-Anwendungen.
Das Gerät wird über USB versorgt und gesteuert. Eine grafische Benutzeroberfläche sowie eine breite Palette an Zubehör machen die Bedienung dieses Instruments denkbar einfach.
Laden Sie hier die OPM150-Broschüre herunter – (PDF – 4 MB)!
Dieses Produkt kann mit einer Vielzahl von Adaptern und Zubehörteilen für Ihre spezifische Anwendung ausgestattet werden.
OPM150 10kHz Basismodul
Die Basismodul-Messeinheiten des OPM150 enthalten den elektrischen Verstärker für die OPM150-Messköpfe sowie das USB-Kommunikationsmodul.
- Messbereich: 1 kV/A – 10 MV/A
- Messbandbreite: 10 kHz
- CW- und gepulste Quelle > 300 kHz
- Schnittstellen: USB
OPM150 100-kHz-Basismodul
Die Messeinheiten des OPM150-100-kHz-Basismoduls enthalten den elektrischen Transimpedanzverstärker für die OPM150-Messköpfe sowie das USB-Kommunikationsmodul. Zusätzlich verfügt diese Einheit über einen analogen Spannungsausgang über eine BNC-Buchse.
Aufgrund der größeren Bandbreite ist diese Einheit jedoch empfindlicher gegenüber Hintergrundrauschen als unser Standard-Basismodul.
- Messbereich: 1 kV/A – 10 MV/A
- Messbandbreite: 100kHz
- CW
- Schnittstellen: USB, analoge Spannung (BNC)
OPM150 5-Hz-Basismodul
Die Basismodul-Messeinheiten des OPM150 enthalten den elektrischen Verstärker für die OPM150-Messköpfe sowie das USB-Kommunikationsmodul.
- Messbereich: 1 kV/A – 10 MV/A
- Messbandbreite: 5Hz
- CW und gepulste Quelle > 500Hz
- Schnittstellen: USB
Artifex Software Development Kit
Das SDK ist beim Kauf eines Geräts fest im Lieferumfang enthalten und kostenlos.
Es umfasst den Quellcode des Anwendungsprogramms (in VB.net) sowie ein LabView-VI mit den Grundfunktionen des Geräts. Eine Beschreibung der Kommunikation mit den Geräten sowie eine Liste der verwendeten Befehle sind ebenfalls enthalten.
Bandbreite und Pulsmessung verstehen
Bei der Auswahl eines OPM150-Leistungsmessgeräts spielt die Bandbreite des Basismoduls eine wichtige Rolle dafür, wie schnell veränderliche optische Signale erfasst und interpretiert werden. Die Bandbreite bestimmt, wie schnell der interne Transimpedanzverstärker auf Schwankungen der optischen Leistung reagieren kann, was direkten Einfluss darauf hat, wie geeignet das Gerät für Dauerstrich-Quellen (CW) oder gepulste Lasersysteme ist.
Zur Veranschaulichung dieses Verhaltens betrachten wir eine Laserquelle, die mit einer Pulswiederholrate von 100 kHz und einer Pulsbreite von 10 µs arbeitet. Das optische Signal ändert sich weitaus schneller, als es der Messbandbreite des Geräts entspricht. In diesem Fall kann das Leistungsmessgerät die einzelnen Pulse des Lasers nicht auflösen. Stattdessen stellt die Messung eine Reaktion auf das Gesamtsignal dar, statt die detaillierte Pulsstruktur wiederzugeben.

100-kHz-Messeinheit
– Schnelle optische Leistungserfassung
Die 100-kHz-Messeinheit bietet die höchste verfügbare Bandbreite für das OPM150-Leistungsmessgerät. Dieses Modul ist für Anwendungen konzipiert, die eine schnelle Erfassung der optischen Leistung sowie ein rasches Ansprechverhalten auf Signaländerungen erfordern.
Bei der Messung hochfrequenter gepulster Laser kann der Detektor zwar schnell genug reagieren, um das Vorhandensein optischer Pulse zu erkennen, jedoch kann die Messung an einem beliebigen Punkt innerhalb der Pulseinhüllenden erfolgen. Da die Messung nicht auf das Puls-Timing synchronisiert ist, kann der aufgezeichnete Wert irgendwo zwischen der momentanen Spitzenleistung und der zeitlich gemittelten optischen Leistung liegen. Aus diesem Grund wird die Konfiguration mit der höchsten Bandbreite in der Regel eher für die Dauerstrich-Leistungsmessung als für eine präzise Pulscharakterisierung empfohlen.

10-kHz-Messeinheit – Gemittelte Messung modulierter Quellen
Die 10-kHz-Messeinheit bietet ein langsameres Ansprechverhalten als die 100-kHz-Konfiguration, ermöglicht es dem Leistungsmessgerät jedoch weiterhin, relativ schnellen Intensitätsänderungen zu folgen. Dadurch eignet sie sich für viele modulierte oder teilweise gepulste optische Quellen, bei denen Signalschwankungen in moderaten Zeitskalen auftreten.
Bei der Messung von Lasern mit sehr hoher Wiederholrate – wie etwa einer 100-kHz-Pulsquelle mit einer Pulsbreite von 10 µs – reicht die Detektorbandbreite nicht aus, um die einzelne Pulsstruktur aufzulösen. Stattdessen glättet die Messelektronik das Signal, wodurch ein Ausgangssignal entsteht, das der durchschnittlichen optischen Leistung des Lasers entspricht. In solchen Fällen verhält sich der Detektor eher wie ein mittelndes Leistungsmessgerät als wie ein pulsaufgelöstes Messgerät.

5-Hz-Messeinheit
– Stabile Leistungsüberwachung
Die 5-Hz-Messeinheit ist für eine stabile Überwachung der optischen Leistung optimiert, bei der Signalschwankungen langsam über die Zeit erfolgen. Mit einer Anstiegszeit von etwa 100 ms integriert der Detektor die einfallende optische Leistung effektiv über einen vergleichsweise langen Zeitraum.
Schnelle Schwankungen, wie sie beispielsweise durch hochfrequente gepulste Laser verursacht werden, werden durch das Ansprechverhalten des Detektors gemittelt und erscheinen daher nicht im Ausgangssignal. Selbst deutliche Schwankungen innerhalb einzelner Pulse haben nur minimalen Einfluss auf den gemessenen Wert. Diese Konfiguration eignet sich besonders gut für die Überwachung von Dauerstrichlasern, für Justageaufgaben sowie für Langzeitmessungen der Leistungsstabilität, bei denen eine stabile und rauschresistente Messung erforderlich ist.

Abtastrate vs. Messbandbreite
Alle OPM150-Messeinheiten unterstützen eine maximale Abtastrate von 600 Abtastwerten pro Sekunde. Die Abtastrate bestimmt, wie häufig Messwerte erfasst und in der Software-Oberfläche angezeigt werden. Nutzer können beispielsweise wählen, optische Leistungsdaten mit 20 S/s zur Überwachung oder Datenerfassung zu protokollieren.
Es ist wichtig, diese Abtastrate von der internen Messbandbreite der Detektorelektronik zu unterscheiden. Die Abtastrate steuert, wie oft Messwerte erfasst werden, während die Bandbreite bestimmt, wie schnell das Leistungsmessgerät auf Änderungen des einfallenden optischen Signals reagieren kann. Die Wahl der passenden OPM150-Messeinheit stellt sicher, dass die Bandbreite des Detektors zur Dynamik der zu messenden Laserquelle passt.
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