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Strahlteiler

Strahlteiler gibt es in verschiedenen Bauformen wie Platten, Würfel und Pentaprismen. Unsere Fertigung kann nahezu jedes Design herstellen.

Darüber hinaus gibt es drei verschiedene Arten von Strahlteilerfunktionen. Diese werden als „unpolarisiert“, „nicht-polarisierend“ und „polarisierend“ bezeichnet. Es handelt sich also um Unterschiede im Umgang mit der Polarisation des zu teilenden Lichts.

Wenn Sie unsicher sind, welchen Strahlteiler Sie für Ihre Anwendung benötigen, kann Ihnen unsere kurze Auswahlhilfe weiterhelfen oder kontaktieren Sie uns stattdessen einfach. Ein Spezialist wird Sie bei der richtigen Auswahl unterstützen. 

Unpolarisiert

Verwendbar für natürliches, inkohärentes oder unpolarisiertes Licht. Wir empfehlen, diese Würfel nicht in polarisierten optischen Systemen zu verwenden.

Um eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten, sollte das einfallende Licht eine der folgenden Bedingungen erfüllen:

– natürliches Licht

– zirkular polarisiert

– 45° linear polarisiert

Dies bedeutet, dass die s-polarisierten und die p-polarisierten Komponenten weitestgehend gleichwertig in der Intensität sein sollten. Die Austrittsstrahlen sind zwei teilpolarisierte Strahlen von etwa gleicher Intensität.

Bereich des Teilungsverhältnisses:

10/90 (R/T) bis 90/10 (R/T) mit T=(Ts+Tp)/2, R=(Rs+Rp)/2

Nicht-Polarisierend

Nichtpolarisierende Strahlteiler haben eine minimale Polarisationsempfindlichkeit und können daher in polarisierten optischen Systemen verwendet werden.

Aufgrund der metallischen Komponente der Hybridbeschichtung sind diese Strahlteiler nicht für die Verwendung mit Lasern höherer Leistung geeignet, da sie eine leichte Absorption haben – üblicherweise etwa 8%.

Nichtpolarisierende Strahlteiler sind weniger empfindlich auf Änderungen des Einfallswinkels als rein dielektrischer Strahlteiler.

Bereich des Teilungsverhältnisses:

50/50 (R/T) mit

|Ts-Tp|<5-15%; |Rs-Rp|<5-15% abhängig von der Bandbreite

Polarisierend

Polarisierende Strahlteiler trennen die “s-” und die “p-” polarisierten Komponenten eines Lichtstrahls auf. Diese zwei Polarisationskompo-nenten werden vom Strahlteiler entweder reflektiert (“s”) oder transmittiert (“p”). So werden beide Komponenten gut voneinander getrennt (90°) und stehen zur weiteren Nutzung zur Verfügung.

Trifft unpolarisiertes Licht senkrecht auf die Eintrittsfläche, so wird es in zwei polarisierte Strahlen aufge-trennt, die durch zwei aneinander grenzende Flächen rechtwinklig zueinander austreten und orthogonal zueinander polarisiert sind.

Trifft linear polarisiertes Licht auf die Eintrittsfläche, wird es ebenso in zwei Strahlen aufgetrennt. Dies geschieht in einem Verhältnis, das abhängig ist von der Orientierung der Polarisation des Eintrittsstrahls.

Bereich des Teilungsverhältnisses:

Typisch Tp:Ts > 1000:1

Dr. Steven Wright

KUNDENSPEZIFISCHE LÖSUNGEN

Hannes Heppner

Optik

Anja Weets

OPTIK

Rolf Jaspers

Instrumente